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Chronik von Stadtlohn

Am 27.08.1389 wurde Stadtlohn erstmals urkundlich erwähnt. Was seither geschehen ist, können Sie hier nachlesen:

21. Jahrhundert

 

21. Jahrhundert


2000 20206 Einwohner
2000 Fertigstellung der neuen Schulgebäude des Geschwister-Scholl-Gymnasiums
2000 Karl Hüls zum Ehrenbürger ernannt
2001 Erste Aufführung einer Oper auf dem Marktplatz vor der Pfarrkirche St. Otger
2003 Helmut Könning wird Bürgermeister der Stadt Stadtlohn
2003 Eröffnung des Elisabeth-Hospizes
2004 Das Geschwister-Scholl-Gymnasium verabschiedet den ersten Abiturjahrgang
2004 Erschließung des Baugebietes auf dem Hof Lembeck
2004 Eröffnung des Jugendcafés „Playa“
2006 Klaus Rems zum Ehrenbürger der Stadt Stadtlohn ernannt
2006 Erschließung des Baugebietes an der Bohnenkampstraße
2006 20766 Einwohner (30.04.)
2007 Erstmalige Durchführung eines Industrie- und Gewerbetages
2007 Engelbert Sundermann wird zum Ehrenbürger der Stadt Stadtlohn ernannt
2008 Umfassende Renovierung des Kirchturmes der Pfarrkirche St. Otger
2008 Schließung der Marienschule
2008 Feier zum 25-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft mit San Vito al Tagliamento in Italien
2008 Fertigstellung des Gebäudes „Mitten im Leben“ in der Klosterstraße und Umzug der VHS aktuelles forum, Volkshochschule in den Neubau
2009 Wiederwahl von Bürgermeister Helmut Könning
2009 Verlängerung der Start- und Landebahn am Flugplatz Stadtlohn-Vreden
2009 Bau von Mensa-Gebäuden an der Losbergschule und der Herta-Lebenstein-Realschule
2009 Einweihung neuer Gebäude für die Offene Ganztagsschule an der Hordtschule und der Johannesschule
2009 Erweiterung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums
2009 Restaurierung des historischen Lokomotivschuppens und Einzug eines Fotostudios sowie einer Werbeagentur
2010 Erschließung des Baugebietes Owwering
2010 Verlegung der ersten „Stolpersteine“ zur Erinnerung an die früheren jüdischen Bürger Stadtlohns
2010 Neueröffnung des Siku-, Audi- und Oldtimer-Museums
2010 20665 Einwohner (31.12.)
2011 Fusion der Sparkasse Stadtlohn mit der Sparkasse Westmünsterland
2011 Einweihung des Schülercafès „Jump in“
2011 Einweihung des „Josef-Albers-Saales“ und Abschluss der Renovierung und Umnutzung der früheren Marienschule mit Räumen für die Musikschule, Stadtarchiv, Stadtlohner Heimatverein, Chöre, Husarenkapelle und Offene Ganztagsschule der Fliednerschule
2011 Einweihung der „Berkelroute“, eines neues Radweges entlang der Berkel
2011 „Nachtwanderer“ als nächtliche Ansprechpartner für Jugendliche nehmen ihre ehrenamtliche Tätigkeit auf
2011 Fertigstellung des Nahversorgungszentrums am Hövel
2012 Abriss der früheren Weberei J. G. van Bömmel und Beginn der Neubebauung
2012 Die Sparkasse Westmünsterland überreicht dem Stadtlohner Heimatverein ein Diorama zur Schlacht im Lohner Bruch bei Stadtlohn (1623) mit rund 17.000 Modellfiguren
2012 Stadtlohn tritt dem Riga-Komitee bei, das die Erinnerung an die 1941/42 nach Riga deportierten und ermordeten Juden wach hält
2013 Neu- und Umbau des Möbelhauses Steinbach an der Burgstraße
2013 Eröffnung der neuen Tennishalle des Tennisvereins Blau-Weiß Stadtlohn
2013 Einweihung des neuen Eingangsbereiches und Operationssaals sowie des erweiterten Restaurants im Krankenhaus „Maria-Hilf“
2013 Neueröffnung eines Elektronikmarktes im „Berkel-Centrum“
2013 Neubebauung des San-Vito-Hooks
2013 Gründung einer Jugendfeuerwehr
2014 Eröffnung des neuen Gewerbegebietes „West-Hilberts Winkel“
2014 Einweihung des neuen Elisabeth-Kindergartens
2014 Wiederwahl von Bürgermeister Helmut Könning
2014 Schließung der Owweringschule
2014 Archäologen legen am Beethovenring eine frühgeschichtliche Siedlung frei
2014 Fertigstellung eines innerstädtischen Radweges auf der früheren Eisenbahntrasse
2014 Neugestaltung der Klosterstraße
2014 Erster Spatenstich zur Erneuerung der Kanalisation in der Inennstadt und zur Neugestaltung der Straßen
2015 Fertigstellung der Dufkamp- und der Mühlenstraße
2016 Fertigstellung der Klosterstraße
2017 Fertigstellung des Marktplatzes und der Stegerstraße

20. Jahrhundert

 

20. Jahrhundert


1900: 2.759 Einwohner in der Stadt und 2.572 Einwohner im Kirchspiel Stadtlohn
1900: Gründung des St.-Anna-Stifts als Kindergarten, Handarbeitsschule und höhere Töchterschule
1901: Bau der Wallschule
1902: Anschluss an das Eisenbahnnetz. Errichtung des Bahnhofsgebäudes und eines Betriebswerkes der zur Westfälischen Landeseisenbahn gehörenden Westfälischen Nordbahn
1903: Gründung der Bäuerlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft
1903: Bau eines städtischen Gaswerkes
1905: Bau der Schule Almsick II (Büren) mit Kapellenanbau
1905: Errichtung eines Rektoratschulgebäudes
1907: Bau der Spinnerei H. Hecking am Bahnhof
1908: Neubau einer Schule in Estern
1908: Gründung der Landmaschinenfabrik Kemper
1909: Bau der Schule in Hundewick
1909: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
1910: Durch Eingemeindung eines Teils der Gemeinde Wessendorf am 1. April vergrößert sich die Stadt Stadtlohn von 47,67 ha auf 178,27 ha
1913 :Neubau der Stuhlfabrik H. & F. Spahn am Bahnhof
1914-1918: Erster Weltkrieg (258 Soldaten aus Stadtlohn fallen dem Krieg zum Opfer)
1914: Einweihung der St.-Karl-Borromäus-Kirche
1914: Bau der Turn- und Schützenhalle
1915: Dechant Wilhelm Tigges zum ersten Ehrenbürger Stadtlohns ernannt
1922: Anschluss Stadtlohns an das Stromnetz der Elektrizitätswerke Westfalen
1924: Gründung der Weberei Fritz Niehues
1927: Bau eines Freibades an der Berkel
1928: Bau der Schulen in Hengeler, Wendfeld und Lohnerbrook als Ersatz für die Schule Hengeler-Wendfeld
1928: Bau der Schule in Wessendorf (Hordt)
1929: Anlegung des neuen Friedhofs an der Lessingstraße
1929: Gründung der Firma Lichtgitter
1930: Durch eine weitere Eingemeindung von Teilen der Gemeinden Wessendorf, Almsick und Estern am 1. Juni vergrößert sich die Fläche der Stadt Stadtlohn auf 645,4 ha
1930: Fertigstellung des städtischen Wasserwerkes
1932: Umwandlung der „Höheren Mädchenschule“ in eine staatliche Mädchen-Mittelschule
1933: 6.548 Einwohner in der Stadt und 2.964 Einwohner im Kirchspiel Stadtlohn
1935: Bau der Schule Wenningfeld
1936: Bau der Hilgenbergschule
1938: Zerstörung der Synagoge in der Reichspogromnacht. Wenig später wurde diese dann abgebrochen.
1939: Alois Hüls aus Bocholt lässt sich in Stadtlohn als Tischler nieder
1939-1945: Zweiter Weltkrieg (426 Soldaten und 296 Zivilisten fallen dem Krieg zum Opfer)
1941: Deportation der letzten Juden aus Stadtlohn, ca. 22 Mitglieder der jüdischen Gemeinde Stadtlohns fallen dem Holocaust zum Opfer
1944: Vereinigung der Spar- und Darlehnskasse mit der Volksbank Stadtlohn
März 1945: Fast vollständige Zerstörung der Stadt durch alliierte Luftangriffe
31. März 1945: Einmarsch englischer Truppen
1947: Eröffnung einer Mittelschule (ab 1951 Realschule) als Nachfolgerin der Rektoratschule
1948: Produktionsbeginn der hülsta-Werke an der Tillystraße
1950: 6.641 Einwohner in der Stadt und 3.825 Einwohner im Kirchspiel Stadtlohn
1950: Die Bundesstraße 70 wird als neue Ortsdurchfahrt über die Grabenstraße geleitet
1950: Einweihung der Marienschule
1951: Einführung des Grenzlandexpresses, einer Eilzugverbindung von Bentheim über Stadtlohn nach Düsseldorf
1951: Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses an der Graf-von-Galen-Straße
1951: Einweihung der wiederaufgebauten St.-Otger-Kirche durch Bischof Dr. Michael Keller
1951: Bezug des Krankenhausneubaus an der Vredener Straße
1951: Einweihung des neuen Gebäudes der städtischen Realschule
1953: Fertigstellung des neuen Rathauses
1953:Probst Bernhard Hugenroth und Kreisdirektor Felix Sümmermann zu Ehrenbürgern ernannt
1954: Die Stadt kauft den Hof Wenning zur Ausweisung eines neuen Baugebietes
1955: Neubau der Post
1957: Der Wiederaufbau der St. Otger-Kirche wird mit dem Aufsetzen des Turmhelms abgeschlossen
1957: Einweihung der evangelischen Pauluskirche
1960: 8.046 Einwohner in der Stadt und 4.011 Einwohner im Kirchspiel Stadtlohn
1960: Einweihung des Freibades
1960: Fertigstellung der Ortsdurchfahrt über die Burgstraße
1962: Ende des regelmäßigen Personenverkehrs auf der Westfälischen Nordbahn
1962: Bau einer Zweigstelle der Kreisberufsschule
1962: Beginn des Flugbetriebes auf dem Flugplatz Wenningfeld
1963: Bau der Pfarrkirche St. Joseph
1964: Vereinigung der Gemeinden Almsick, Estern-Büren, Hengeler-Wendfeld, Hundewick und Wessendorf zur Gemeinde Kirchspiel Stadtlohn
1964: Die Stadt kauft den Hof Claushues
1964: Ausbau der Klosterstraße
1965: Abpfarrung der Pfarrgemeinde St. Joseph
1966: Einweihung der Owweringschule
1966: Bau der Fliednerschule
1966: Umwandlung des alten Friedhofs an der Klosterstraße in eine Parkanlage
1966: Bau der Gescher-Dyk-Schule
1968: Gründung der Musikschule
1. Juli 1969: Auflösung des Amtes Stadtlohn und Eingliederung der Gemeinde Kirchspiel Stadtlohn in die Stadt Stadtlohn
1969: Die Stadt kauft den Hof Bockwinkel-Vardebrecht
1969: Beginn der Aussiedlung der hülsta-Werke nach Wenningfeld
1970: 15.927 Einwohner
1970: Einweihung der neuen Stadthalle
1970: Bau einer Dreifach-Sporthalle an der Burgstraße
1970: Wiederbeginn der Rosenmontagszüge
1970: Gründung einer Schule für lernbehinderte Kinder (spätere Johannesschule)
1972: Neubau der Losbergschule
1972: Wiedererrichtung des alten Marktbrunnens
1973: Eröffnung des Losbergstadions
1973: Inbetriebnahme des Hallenbades
1973: Eröffnung des Jugendheimes HoT in der früheren Amtsverwaltung Stadtlohn
1975: Umbau der ehemaligen Weberei Cohaus-Demes zu einem Einkaufszentrum
1975: Gründung der Öffentlichen Bücherei in kirchlicher Trägerschaft
1975: Stilllegung der Bahnverbindung Stadtlohn-Ahaus und Ende des Grenzlandexpresses
1975: Städtepartnerschaft mit Weerselo (Niederlande)
1975: Alois Ellers zum Ehrenbürger ernannt
1976: Bau der Umgehung „Weerseloer Straße“
1976: Erweiterung des Krankenhauses „Maria Hilf“
1976: Einweihung des Wasserwerkes in Stadtlohn-Hundewick
1977: Die Stadt verkauft ihr Elektrizitätswerk an die VEW
1979: Neubau der Feuer- und Rettungswache am Steinkamp
1979: Fertigstellung des Losbergparkes
1980: 17.289 Einwohner
1981: Neubau der Johannesschule
1982: Die Stadt kauft den Hof Hueske-Imming
1983: Städtepartnerschaft mit San Vito al Tagliamento (Italien)
1984: Verkehrsberuhigter Ausbau der Innenstadt
1984: Aussiedlung der Firma H. Hecking Söhne
1984: Ende des Bahnbetriebes der Westfälischen Landeseisenbahn in Stadtlohn
1988: Abbau der Gleise der Westfälischen Nordbahn
1989: Baubeginn für den „Wohnpark Dufkamp“
1990: 17.818 Einwohner
1990: Beginn der Städtefreundschaft mit Altlandsberg
1991: Erstellung einer neuen Kläranlage im Bockwinkel
1992: Einweihung der Kultur- und Begegnungsstätte „Haus Hakenfort“
1993: Eröffnung des Stadtarchivs am Mühlenweg
1993: Die Stadt kauft den Hof Weddeling-Cohaus und weist ein neues Baugebiet aus
1994: Eröffnung der Südumgehung (K24n)
1995: Gründung eines städtischen Gymnasiums
1996: Eröffnung des Eisenbahnmuseums in der ehemaligen Güterabfertigung des Bahnhofs
1996: Überführung der Stadtwerke in die SVS-Versorgungsbetriebe GmbH
1997: Neubau einer zweiten Dreifach-Sporthalle
1999: Der frühere Stadtdirektor Engelbert Sundermann wird erster hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Stadtlohn

19. Jahrhundert

19. Jahrhundert


1803-1810 Ende des Fürstbistums Münster. Stadtlohn fällt an das Fürstentum Salm
1806 1598 Einwohner in der Stadt und 2036 Einwohner im Kirchspiel Stadtlohn
1807 Verlegung des Friedhofes von der Innenstadt an die Klosterstraße
1808 Bau des späteren Hauses Hakenfort durch Dr. Josef Vogtt
1811-1813 Stadtlohn gehört zum Kaiserreich Frankreich und wird Kantonsort mit Sitz eines Friedensrichters
1811 Lohner Hofgericht tagt letztmalig
1813 Beginn der preußischen Herrschaft
1837 Einführung der preußischen „Revidierten Städteordnung“
1844 Einführung der Landgemeindeordnung in den ländlichen Gemeinden Almsick, Estern-Büren, Hengeler-Wendfeld, Hundewick und Wessendorf sowie Bildung des Amtes Stadtlohn
1856 Bau einer neuen Schule in Estern
1857 2325 Einwohner in der Stadt und 2383 Einwohner im Kirchspiel Stadtlohn
1863 Beginn der Industrialisierung mit dem Bau der mechanischen Weberei Hecking Söhne
1865 Einweihung des Krankenhauses Maria Hilf
1865 Gründung einer privaten Lateinschule
1865 Gründung der Borromäus-Bücherei
1871 Bau einer Synagoge in der Hagenstraße
1876 Eröffnung der Schule Hengeler-Wendfeld
1883 Umwandlung der privaten Lateinschule in eine öffentliche Rektoratschule
1885 Gründung der Stadtlohner Spar- und Darlehnskasse
1886 Diebstahl des Gnadenbildes aus der Hilgenbergkapelle. Damit endeten die mit der Marienverehrung verbundenen Wallfahrten vieler Katholiken auch aus den Niederlanden
1887 Gründung der Sparkasse Stadtlohn
1887 Gründung der Weberei Ww. J. G. van Bömmel
1889 Abbruch der spätgotischen Pfarrkirche St. Otger
1892 Einweihung einer deutlich größeren, neugotischen Kirche, die am 9. August 1896 endgültig fertiggestellt wird
1893 Gründung der Weberei Hecking & Co.
1896 Gründung der Weberei Cohaus & Demes
1896 Bau der Dufkampschule
1897-1906 Jüdische Privatschule
1898 Bau einer Schule in Almsick
1898 Gründung einer Molkerei
1899 Gründung der Stadtlohner Gewerbebank (ab 1942 Volksbank Stadtlohn)

Mittelalter und frühe Neuzeit


Mittelalter und frühe Neuzeit


um 775 Bau der Hünenburg, einer karolingischen Ringwallanlage mit strategischer Bedeutung für die Kontrolle des Weges von der Ijssel in das Münsterland
um 800 Gründung der Pfarre Lohn durch Liudger, den ersten Bischof von Münster
um 985 Abpfarrung von Gescher
1086 Gerhard und Gottschalk von Lohn treten in einer Urkunde des Bischofs Erpho von Münster als Zeugen auf
1137 Erste urkundliche Erwähnung des Amtshofes Lohn
vor 1151 Auf dem bischöflichen Amtshof Lohn wird eine Burg errichtet
1152 Erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft Lohn
1193 Zerstörung der Burg Lohn durch Fürstbischof Hermann II. von Münster
1231 Abpfarrung Südlohns von der nun Nordlohn genannten Mutterpfarre
1238 Graf Herrmann I. von Lohn verwendet Steine der Burg in Lohn zum Ausbau seiner Burg in Bredevoort
1316 Nach dem Tod des Grafen Herrmann II. von Lohn Verkauf der Herrschaft Lohn an den Fürstbischof von Münster
1363 Wilhelm von Graes zeichnet das Lohner Hofrecht auf
1389 Der Name „Stadloen“ wird erstmals erwähnt. Kurz vorher erfolgte die Befestigung des Ortes durch Wall, Graben und Stadttore sowie die Verleihung eingeschränkter Stadtrechte (Wigboldrechte)
um 1406 Stadtlohn wird vom Grafen Heinrich von Solms zu Ottenstein während einer Fehde mit dem Bischof von Münster niedergebrannt
1491 Bischof Heinrich III. von Münster bestätigt die Wigboldrechte „privilegia oppidi Statlonensis“
1498 Mit Hermann und Wessel Kroesken werden erstmals Töpfer in Stadtlohn erwähnt
1568-1648 Im niederländischen Unabhängigkeitskrieg und im Dreißigjährigen Krieg wird Stadtlohn mehrfach in Mitleidenschaft gezogen
1580 Kauf eines Spiekers zwischen Kirche und Marktplatz durch die Stadt, um ihn als Rathaus zu nutzen
1584 Stadtlohn wird von den Truppen des Herzogs Ernst von Bayern eingenommen und geplündert
1588 Stadtlohn wird von niederländischen Soldaten geplündert
1591 Überfall durch spanische Soldaten
1598 Mehrmonatige Einquartierung spanischer Soldaten in ihrem Krieg gegen die Niederlande
1611 Ein Großbrand zerstört in Stadtlohn 225 von 235 Häusern
1617 Stadtlohn wird durch in niederländischen Diensten stehenden Oberst Gent überfallen und der Bürgermeister Bernd Bülsing niedergeschossen
1619 Erster Hinweis auf zugewanderte Töpfer aus dem Ort Frechen bei Köln
6. August 1623 Schlacht im Lohner Brook zwischen dem kaiserlichen General Johann Tserclaes Graf von Tilly und dem Herzog Christian von Braunschweig, die der „tolle Christian“ verliert. Etwa 6000 Soldaten verlieren ihr Leben.
1629 Stadtlohn wird verkleinert und die „Butenstadt“ abgetrennt
1669 Kauf eines Grundstückes als Begräbnisplatz durch den Juden Salomon Heiman und seine Frau Behle
1652-1670 Bau einer Schleuse bei Stadtlohn und erstmalige Aufnahme der Berkelschifffahrt
1695 Neubau der Hilgenbergkapelle
1717 Einweihung der Laurentiuskapelle auf Haus Hengelborg
1730 Stadtlohn besitzt mit sechs Familien die zweitgrößte jüdische Gemeinde im Münsterland
1738 Erweiterung der Hilgenbergkapelle
1742 Beginn regelmäßiger Wallfahrten aus zahlreichen Orten des Westmünsterlandes und den Niederlanden zur Hilgenbergkapelle. Stadtlohn wird zweitwichtigster Marienwallfahrtsort im Münsterland
1772-1796 Zweite Periode der Berkelschifffahrt von Zytphen an der Ijssel bis Stadtlohn
1790 In Estern besteht bereits eine Nebenschule