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Stadtentwicklung

Städtische Planungen

Die Stadt Stadtlohn hat es sich zum Ziel gesetzt, die teilweise verborgenen Potentiale Stadtlohns herauszustellen. Besonderes Augenmerkt liegt dabei auf der Umgestaltung und Stärkung der Innenstadt und der Neugestaltung des Berkelufers. Aber auch eine Vielzahl weiterer Projekte werden Stadtlohn in den nächsten Jahren prägen.

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Integriertes Handlungskonzept: Perspektive Innenstadt Stadtlohn 2020 – Für eine lebendige Mitte

Seit 2010 wird das Handlungskonzept für die Stadtlohner Innenstadt erarbeitet, mittlerweile auch fortgeschrieben und tritt nun in die Umsetzungsphase ein. Dabei sollen die Dufkampstraße, Mühlenstraße, der Markt, die Eschstraße und die Stegerstraße bis 2020 umgestaltet werden, um insbesondere auch das innerstädtische Leben und den Einzelhandel zu stärken.

Mehr Informationen finden Sie hier.


Regionale 2016: „:Die Berkel! Leben mit dem Fluss“
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Aus der konzeptionellen Aufstellung des Berkelrahmenplanes ergab sich 2010 mit der Ausrichtung der „Regionale 2016 ZukunftsLand“ im westlichen Münsterland die Möglichkeit, die einzelnen Maßnahmen zu konkretisieren und den Umsetzungsprozess zu untermauern. Weitere Informationen und den aktuelle Stand dieses Prozesses erhalten Sie hier.


Feuer- und Rettungswache

Die Verordnungen zur Gewährleistung des kommunalen Brandschutzes und Rettungsdienstes erleben einen ständigen Wandel. Damit einher gehen neue Anforderungen an die Abläufe und Normen in einer Feuer- und Rettungswache. Da das heutige Gebäude aus den 70er-Jahren sowohl in der Größe als auch im Zustand der technischen Anlagen nicht mehr dem heutigen Mindeststandart entspricht, hat der Rat der Stadt Stadtlohn beschlossen die Feuer- und Rettungswache am jetzigen Standort zu erweitern oder neu zu errichten. Dazu wurde zwischen Januar 2015 und Juli 2015 ein architektonischer Wettbewerb durchgeführt, in dem sich 10 vorwiegend aus der Region stammende Architekturbüros mit der Aufgabe beschäftig haben. Die Durchführung und das Ergebnis sind in einer Dokumentation zusammengefasst und steht als Download zur Verfügung.




Einzelhandelskonzept
Die Einzelhandelssituation in Stadtlohn wird bestimmt von folgenden Standortfaktoren:
• Den innerstädtischen Einzelhandel mit einem breiten Besatz an Facheinzelhandelsgeschäften und einzelnen Magnetbetrieben.
• Den über das Stadtgebiet verstreuten Standorten des Lebensmittelhandels (Supermärkte, Discounter).
• Den Standorten des großflächigen Einzelhandels.

Bislang ist es gelungen, den Einzelhandel in Stadtlohn weitgehend in der Innenstadt zu konzentrieren. Anhäufungen von Fachmärkten mit innenstadttypischen Sortimenten an Hauptausfahrtsstraßen konnten verhindert werden. Offene Fragen hinsichtlich der Nutzung einzelner Entwicklungsflächen und die gestiegenen Anforderungen an die Begründung einzelhandelsrelevanter Bebauungspläne sind unter anderem der Anlass für die Ausschreibung eines gesamtstädtischen Einzelhandelskonzeptes durch die Stadt Stadtlohn.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Einwicklung hat daher die Stadt Stadtlohn die CIMA, Köln, mit der Erarbeitung eines gesamtstädtischen Einzelhandelskonzeptes beauftragt. Die Untersuchung behandelt insbesondere die nachfolgenden Fragestellungen:
• Wie stellt sich die Angebots- und Nachfragesituation für den Stadtlohner Einzelhandel heute dar?
• Wie kann die Stadtlohner Innenstadt als zentraler Einkaufsplatz aktiviert werden?
• Wie ist die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes im Bereich Hövel zu bewerten?
• Wie kann die Nahversorgung in Stadtlohn nachhaltig gesichert werden?
• Wie kann die Entwicklung des großflächigen Einzelhandels außerhalb der Innenstadt planungsrechtlich gesteuert werden, damit die Nahversorgung und Entwicklung der Innenstadt nicht gefährdet werden?

Die CIMA, Köln, hat daraufhin nach dem entsprechenden Beschluss des Rates der Stadt Stadtlohn die ergänzte und korrigierte Fassung des Einzelhandelkonzeptes Stadtlohn mit Datum vom 05.02.2010 vorgelegt.




Berkelrahmenplan (2010)
Mit dem Flusslauf der Berkel tangiert ein für das Münsterland wichtiges Gewässer die Stadt Stadtlohn. Trotz der regionalen Bedeutung der Berkel ist der Flusslauf in der Stadt kaum wahrnehmbar. Es gibt, bedingt durch die historische Entwicklung, eine nur unzureichende Ausrichtung der Stadt auf die positiven Seiten des Flusslaufes.

Unter anderem durch verschiedene Initiativen, wie der Berkelkompanie oder des Arbeitskreises Berkel des Stadtmarketing Stadtlohn e. V., wurde die Bedeutung der Berkel für die Stadt aufgezeigt, gleichzeitig aber die defizitäre Situation der Abschottung der Berkel von der Stadtmitte, die fehlende Verknüpfung der Uferbereiche mit den angrenzenden Freizeitbereichen, die fehlende Gestaltqualität der Uferbereiche oder die unzureichende Anbindung an die Landschaftsräume benannt.

Damit nicht einzelne, wohlgemeinte Initiativen, wie die Neugestaltung des "Fettpotts", städtebauliche Verbesserungsmaßnahmen im Bereich Berkel/Stauwerk, Erneuerung der Uferbereiche, der Bau einer Fischaufstiegsanlage, die Überplanung des ehemaligen Berkelstadions und die Schaffung von Wegeverbindungen jeweils als isolierte Maßnahmen nebeneinander stehen, hat der Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss in seiner Sitzung am 28.11.2006 den Beschluss gefasst, eine übergeordnete Rahmenplanung für die innerstädtischen Berkelbereiche erstellen zu lassen.

Ziel des von der Arbeitsgemeinschaft Farwick + Grote, Martinko und Schemmer & Wülfing erarbeiteten städtebaulichen Rahmenplanung "Stadtlohn an die Berkel!" ist, die Qualitäten des Flusslaufes innerhalb des Stadtgebiets erlebbar zu machen, die Uferbereiche in ihrer Aufenthaltsqualität und Gestaltung aufzuwerten, eine Verknüpfung der Berkel mit der nahen Innenstadt zu erreichen und die ökologische Wertigkeit des Flusses zu verbessern. Darüber hinaus sollen auch die berkelnahen städtischen Bereiche mit den angrenzenden Bereichen ökologisch und durch ein Fuß- und Radwegesystem vernetzt werden.

Diese Rahmenplanung wurde nach mehreren Behandlungen im Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss und Rat sowie einer Öffentlichkeitsbeteiligung vom Rat in seiner Sitzung am 28.04.2010 beschlossen.



LEADER: „berkel schlinge“
LEADER: „berkel schlinge“ Stadtlohn-Gescher-Südlohn-Vreden

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Die vier Kommunen Stadtlohn, Gescher, Südlohn und Vreden hatten sich als LEADER-Region ‚berkel schlinge‘ in Nordrhein-Westfalen beworben. Leider gehörte die LEADER-Region „berkel schlinge“ nicht zu den ausgewählten Projektregionen, die im Mai 2015 ausgezeichnet wurden. Aktuell wird geprüft, ob die Projekte auch von anderer Seite eine finanzielle Unterstützung erhalten könnten. Die Stadt Stadtlohn prüft auch, in den nächsten Jahren einige der entwickelten Projekte selbstständig in die Hand zu nehmen.


Verkehrsentwicklungsplan
(Überarbeitung im Zusammenhang mit Ortsumgehung durch Kreis/Land in 2010)