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Zahlen, Daten, Fakten

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DWA-Leistungsvergleich mit erweitertem Blickwinkel
(DWA Landesverband NRW, KLAR Beitrag zum Leistungsvergleich aus der Ausgabe 21)



Die Kläranlage- Stadtlohn ist mit einer Ausbaugröße von 30.500 EGW in der Größenklasse 4 (GK4) eingeordnet. Auf der Kläranlage- Stadtlohn sind seit 2001 einige Erneuerungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt worden. Auf Basis einer Energieverbrauchsanalyse sind z.B. Pumpen, Rührwerke, Schlammentwässerungszentrifuge und Elektromotoren energetisch optimiert worden. Die Umstellung der Belüftungseinrichtung der Belebungsbecken von den Oberflächenbelüftern auf die feinblasige Belüftung hat dazu beigetragen, fast 30 % des Energieverbrauchs der Kläranlage einzusparen. Die Ertüchtigung der Belebungsbeckensteuerung hat dazu beigetragen sowohl elektrische Energie einzusparen als auch die Betriebssicherheit zu verbessern.

Betrachtet man den Jahresenergieverbrauch der Kläranlage und die angeschlossenen Einwohnergleichwerte (EGW), liegt der spezifische Energieverbrauch pro Einwohner und Jahr ([kWh/EW*a]) in den letzten Jahren bei ca. 30 kWh/EW*a.

In den aufgezeigten Grafiken werden die mit "x" rot gekennzeichneten Einordnungsmerkmale der Kläranlage- Stadtlohn dargestellt. Hier wird deutlich, dass der spezifische Energieverbrauch der Kläranlage- Stadtlohn im Vergleich zu allen anderen Kläranlagen in NRW im unteren Bereich wiederzufinden ist.

Die Investitionen der letzten Jahre dienen sowohl zur Verringerung der Betriebskosten wie auch dem Schutz der Umwelt.


Chronik der Abwasserbeseitigung Stadtlohn
2011 Austausch/Modernisierung Blockheiz-Kraftwerke
2010 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken) Owwering
2010 Ausserbetriebnahme Kläranlage Büren
2010 Inbetriebnahme Pumpwerk Büren
2007 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken) Thyssenstraße
2006 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken) Bohnenkampstraße
2005 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken) südl. von-Ardenne-Strasse
2004 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken) Elisabethstrasse Baugebiet Hof Lembeck
2004 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken) Benzstrasse
2004 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken) Annastrasse Baugebiet Hof Lembeck
2003 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken) Boschstrasse
2001 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken)und Staukanal Schützenweg
1999 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken) Ginsterweg
1999 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken) Baugebiet Hof Cohaus
1998 Inbetriebnahme RÜB 3 (Berkelbogen)
1998 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken) von-Ardenne-Strasse
1998 Ausserbetriebnahme Kläranlage Gescher Dyk (Umbau zum Pumpwerk, jetzt RÜB 4)
1997 Inbetriebnahme RRB (Regenrückhaltebecken) Bessemerstrasse
1992 Inbetriebnahme RÜB 2 (Molkereiweg)
1991 Inbetriebnahme RÜB 1 (Lessingstrasse)
1991 Inbetriebnahme der neuen Kläranlage
1990 Planung des RÜB 1 am Molkereiweg
1989 Bau der Druckrohrleitungen und des Regenüberlaufbeckens (RÜB 2) mit zentraler Pumpstation am alten Kläranlagenstandort
1988 Baubeginn nach Zuschussgewährung
1987 Vorlage der Finanzierungsanträge beim Regierungspräsidenten
1986 Grundstückskauf für die Kläranlage
1985 Planungsauftrag für die neue Kläranlage
1984-1989 Bau der neuen Hauptsammler
1984 Aufstellung des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK)
1983 Aufstellung des Zentralen-Abwasser-Planes (ZAP)
1982 Kanalbestandserfassung
1981 Inbetriebnahme der Kläranlage Büren
1977 Inbetriebnahme der Kläranlage Gescher Dyk
1963 Inbetriebnahme der Kläranlage an der Lessingstrasse
1950-1962 Ausbau der Kanalisation im Stadtkern
1949 Reparatur der alten Kanäle in den Siedlungsgebieten


Kläranlagenspezifische Kennzahlen
(damalige Berechnungsgrundlage zur Planung der Kläranlage)

Angeschlossen: 17.800 EinwohnerInnen
angeschlossener Gewerbe-Industrie-Anteil: 4.500 Einwohnergleichwerte (EGW)
Ausbaureserve: 4.100 EGW
Regenwasserklärung: 4.000 EGW
Ausbaugröße: 30.500 EinwohnerInnen + EGW

Hieraus ergibt sich eine Schmutzfracht von 1.830 kg BSB5/d
Der Trockenwetterzufluss beträgt ca. 156 l/s
Der Zufluss ist einschl. Regenwasseranteil begrenzt auf 312 l/s